Kinder und Jugendliche in problematischen Lebenslagen benötigen einen stabilen und fürsorglichen Beistand mit einer wertschätzenden pädagogischen Beziehung. Die Betreuung orientiert sich am personenzentrierten Ansatz (C. Rogers) im Sinne des ganzheitlichen, individuellen Lernens. Durch Förderung der positiven-konstruktiven Kräfte und Fähigkeiten können die jungen Menschen Beeinträchtigungen abbauen und ein positives Selbstbild entwickeln. Sie werden  selbstsicherer und auch mutiger, um neue zwischenmenschliche Beziehungen einzugehen. Sie verbessern nachhaltig ihre Kompetenz, auch als wirksames Instrument zur Abwehr der Suchtgefährdung des Kindes.

Unsere heilpädagogische Einzel- und Gruppenarbeit begegnet

  • empfundener Willkür mit menschlicher Wärme, Transparenz und klaren Strukturen

  • dem Gefühl der Ohnmacht und Objekteigenschaft mit Aufbau von Selbstbestimmung

  • einem Geheimhaltungssystem mit offener, direkter Kommunikation

  • Verstecken von Gefühlen mit Akzeptanz der Gefühle und Erarbeitung von Möglichkeiten der Abreaktion

  • dem Aufbau von inneren Spannungen durch spannungsmindernde Aktivitäten

  • Beziehungslosigkeit mit dem Beziehungsangebot

  • Isolation mit Gruppenerfahrung

  • der traumatischen Erfahrung mit dem Schutz vor Wiederbelegung und dem Training von konkreten Abwehrmaßnahmen bei auslösenden Situationen

Ferner kommen zur Anwendung insbesondere Biographiearbeit, Entspannungsverfahren, Familien- und Bezugspersonenarbeit, Freizeitpädagogik, Heilpädagogisches Spielen und Werken, Nonverbale Kommunikation, Selbstfindungsübungen und Sport.

Jeweils im Rahmen des Integrativen Ansatzes ergänzt durch Einzel-Psychotherapie.